Verwendung

Das mineralische faserartige Material wurde in der Vergangenheit universell eingesetzt. Bis wirklich alle Quellen einer möglichen Gesundheitsgefährdung beseitigt sind, wird es wohl noch einige Zeit dauern. Da das Mineral nicht brennt, erst bei über 1000°C schmilzt, unempfindlich gegen viele Laugen und Säuren ist und Wärme und Schall schlecht leitet, wurde es vielfach zu Isolierung in Kraftwerken oder im Schiffsbau, zum Brandschutz in öffentlichen Gebäuden und Hochhäusern, an Heizungsanlagen, für Fassaden- und Dachverkleidungen und an Kraftfahrzeugen verwendet. Neben feuerfesten Geweben und Schnüren, Stopf- und Spritzmassen, Asbestpappe und Asbestzement sind auch Drahtnetze, Filter, darunter auch solche von Gasmasken, Dichtungsringe, Kupplungs- und Bremsbeläge als asbesthaltige Produkte zu nennen.Prinzipiell lassen sich alle Anwendungen in zwei Bereiche unterteilen. Der erste Bereich ist die Verstärkung von Kunststoffen und mineralischen Produkten. Der zweite Bereich ist die Dämmung, also Brandschutz, Schallschutz, Hitze- und Feuchtigkeitsschutz.

Die beiden wirtschaftlich bedeutendsten Asbestarten waren Weißasbest (Chrysotil, mit einem Anteil von 90-95%)  und Blauasbest (Krokydolith, mit einem Anteil von 5-10%) Schätzungen gehen von zeitweise bis zu 3000 Produkten aus, in denen Asbest Anwendung fand. Angefangen von Abwasserrohren, Blumenkästen, Bremsbelägen und Dachziegeln, lässt sich die Liste über Brandschutzwände, Elektrogeräte sowie Schall- und Wärmeschutzmaterialien beliebig fortführen.

Ca. 70% des Asbests wurden zur Herstellung von Asbestzementprodukten, die durchschnittlich einen Anteil von etwa 14-16 Gewichtsprozent Asbest enthalten, verbraucht. Hier werden die Asbestfasern durch den Zement weitgehend fest gebunden. Daher setzen diese Produkte in eingebauten Zustand nur geringe Mengen an Asbestfasern frei.

Das mineralische faserartige Material wurde in der Vergangenheit universell eingesetzt. Bis wirklich alle Quellen einer möglichen Gesundheitsgefährdung beseitigt sind, wird es wohl noch einige Zeit dauern. Da das Mineral nicht brennt, erst bei über 1000°C schmilzt, unempfindlich gegen viele Laugen und Säuren ist und Wärme und Schall schlecht leitet, wurde es vielfach zu Isolierung in Kraftwerken oder im Schiffsbau, zum Brandschutz in öffentlichen Gebäudeeinen Anteil von etwa 14-16 Gewichtsprozent Asbest enthalten, verbraucht. Hier werden die Asbestfasern durch den Zement weitgehend fest gebunden. Daher setzen diese Produkte in eingebauten Zustand nur geringe Mengen an Asbestfasern frei.

Bei den schwach gebundenen Asbestprodukten wie Spritzasbest beträgt der Asbestanteil zwischen 25 - 40%. Spritzasbest enthält oft Blauasbest (Krokydolith). Infolge des verhältnismäßig geringen Bindemittelanteils ist der Asbest nicht ausreichend fest gebunden. Durch äußere Einflüsse, wie Erschütterungen und Alterung der Produkte, ist eine Freisetzung möglich. Es kann zu einer unvorhersehbaren stoßweisen Abgabe von Fasern kommen, die zu Spitzenkonzentrationen in der Raumluft führen. Spritzasbest wurde weltweit als Hitzeschutz bei Bauten in Stahlskelettbauweise verwendet.

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